Die Liebe hört niemals auf. Ein Gedanke für Trauernde

Ein Vorlesetext aus unserer Gedenkfeier im Hospiz
Ein Blog über Theologie, Poesie und Spiritualität
Ein Blog über Theologie, Poesie und Spiritualität

Ein Vorlesetext aus unserer Gedenkfeier im Hospiz

Jeder Mensch, der über Sinn, Gott, Tod, Schuld nachgedacht hat, besitzt eine persönliche Theologie.¹ Nicht als Vorstufe zur richtigen. Sondern als Theologie. Was bedeutet das für die Seelsorge?

Ist KI eine gute Seelsorgerin? Und wo ist Gott darin?

Kann ich Gott finden? oder ist das ganz anders mit dem Glauben?

Spätabends, im Chatfenster, suche ich Begegnung: Echo oder Ruf?

„Allmächtiger Gott …" Gerade diese Gebetanrede ist mir zuwider - nicht nur theologisch, sondern persönlich. Ich merke, wie gern ich jetzt rausgehen würde, hinaus in den kühlen Samstagswind, nur weg von jeder frommen Floskel.

Welche innere Haltung, welche geistliche Praxis, welche Form des Glaubens ist für diese Zeit tragfähig? Für diese konkrete, verwirrende, reizüberflutete, wunderbare Zeit?

Wie gehe ich mit Unterschiedlichkeit im Miteinander der Religionen um? Dazu braucht es um Neugier, Respekt und Mut.

Diese Seite ist kein Essay. Sie ist ein Dokument — transparent, verbindlich, ehrlich. Hier lege ich offen, nach welchen Regeln ich schreibe und veröffentliche. 1. Urheberrecht & Zitate Ich respektiere das Urheberrecht. Texte, Musik und liturgische Materialien anderer nutze ich…

Meine Theologie ist keine akademische Konstruktion. Sie ist eine Kartierung — des Erfahrenen, des Erlittenen, des Erhofften. Gott als Raum, der Atem gibt. Christus als Bruder, der mitgeht. Die Bibel als Brunnen, nicht als Handbuch. Und die Fragment-Hoffnung als ehrlichste Form des Glaubens, die ich kenne.