Auf halber Treppe. Über die Würde des Unfertigen

Niemand kommt ganz oben an. Wir alle sitzen irgendwo auf halber Treppe –
zwischen dem, was wir wollten, und dem, was geworden ist. Fulbert Steffensky
nennt das nicht Scheitern, sondern die „Süße der Halbheit". Ein neuer Essay
auf unter-weitem-himmel.de fragt: Was wäre, wenn die halbe Treppe nicht der
Ort des Versagens ist – sondern der Ort, von dem aus das Leben erst wirklich
sichtbar wird?