
God-Quest: Wer findet hier eigentlich wen?
Kann ich Gott finden? oder ist das ganz anders mit dem Glauben?
Ein Blog über Theologie, Poesie und Spiritualität
Ein Blog über Theologie, Poesie und Spiritualität

Kann ich Gott finden? oder ist das ganz anders mit dem Glauben?

Spätabends, im Chatfenster, suche ich Begegnung: Echo oder Ruf?

Welche innere Haltung, welche geistliche Praxis, welche Form des Glaubens ist für diese Zeit tragfähig? Für diese konkrete, verwirrende, reizüberflutete, wunderbare Zeit?

Wie gehe ich mit Unterschiedlichkeit im Miteinander der Religionen um? Dazu braucht es um Neugier, Respekt und Mut.

Ein Essay ist kein Lehrgebäude und keine Predigt. Er ist ein Denkversuch: tastend, suchend, manchmal stolpernd. Die Texte auf diesem Blog verstehen sich als geistliche Essays — persönlich wie ein Tagebuch, theologisch geerdet wie eine Predigt, offen wie eine echte Frage. Nicht um Antworten zu liefern. Sondern um gemeinsam zu suchen.

Lehm rieselt von der Decke. Vier Freunde lassen einen Gelähmten durch ein aufgebrochenes Dach zu Jesus hinunter. Was wie eine Störung wirkt, nennt Jesus Glauben. Ein Essay über Kirche, die Mut braucht — und Menschen, die Dächer öffnen, wo andere nur Mauern sehen.

Niemand kommt ganz oben an. Wir alle sitzen irgendwo auf halber Treppe –
zwischen dem, was wir wollten, und dem, was geworden ist. Fulbert Steffensky
nennt das nicht Scheitern, sondern die „Süße der Halbheit". Ein neuer Essay
auf unter-weitem-himmel.de fragt: Was wäre, wenn die halbe Treppe nicht der
Ort des Versagens ist – sondern der Ort, von dem aus das Leben erst wirklich
sichtbar wird?

Ein Algorithmus kann schreiben: „Ich bin für dich da." Aber er hat
kein Gesicht, das müde wird. Keine Hände, die zittern. Kein Herz,
das brechen kann. Was macht Begegnung wirklich aus – und wo liegt
die Grenze zwischen Kommunikation und echtem Gegenüber?

Gott lässt sich nicht errechnen. Kein Algorithmus kann ihn einfangen.
Aber KI kann trotzdem ein Werkzeug sein – wenn wir wissen, was sie
ist und was nicht.

Hat Kirche eine Zukunft? Drei Gedanken über eine Kirche, die geistlich, seelsorgend
und diakonisch ist – und die Erneuerung nicht selbst macht, sondern empfängt.