Auf wessen Schultern ich stehe

Auf wessen Schultern ich stehe

„Bernhard von Chartres sagte, wir seien gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, sodass wir mehr und Entfernteres sehen können als sie – freilich nicht wegen der Schärfe unseres eigenen Blicks oder wegen unserer Körpergröße, sondern weil wir durch die Größe der Riesen emporgehoben und erhöht werden.“

So steht es in Johannes von Salisburys philosophischer Abhandlung Metalogicon (3,4,46–50) aus dem Jahr 1159. Ein schönes Bild. Wenn wir etwas sehen können, dann weil andere uns den Blick ermöglichen.

Theologie entsteht nicht im luftleeren Raum. Auch ich stehe mit meinen theologischen Fragmenten (manchmal sehr wackelig) auf Schultern – und ich bin dankbar dafür. Hier stelle ich diese Menschen vor, die mir Wege gezeigt haben, die ich allein nicht gesehen hätte.

Nicht als akademische Pflichtübung, sondern als Dank und Orientierung. Sie widersprechen sich manchmal. Manchmal ergänzen und erweitern sie sich gegenseitig. Das ist gut so. Denn Theologie ist lebendiges Gespräch.


Meine primären Gesprächspartner

Diese drei Stimmen bilden das theologische Dreieck, durch das ich denke. Sie sind nicht Dekoration, sondern strukturgebend. Wenn ich theologisch nachdenke, sind sie präsent – manchmal alle drei zugleich, manchmal eine besonders laut.

Madeleine Delbrêl – Mystik des Alltags

Madeleine Delbrêl (1904–1964) war französische Sozialarbeiterin und Mystikerin. Sie lebte in Ivry-sur-Seine, einer kommunistischen Arbeiterstadt bei Paris, und verstand ihr Leben als kontemplative Präsenz mitten in der Welt – nicht gegen sie, sondern in ihr.

Von ihr habe ich gelernt: Gott begegnet im Profanen. Nicht in der Weltflucht, sondern in der Welt. Kontemplation geschieht nicht nur im Kloster, sondern auf der Straße, im Gespräch, im Alltag.

Delbrêl versteht die Kirche als sakramentales Zentrum – als Ort, an dem ich auftanke, Atem hole, mich sammle. Aber das Leben geschieht draußen. Die Kirche ist wichtig, aber sie ist nicht das Ziel. Sie ist der Brunnen, aus dem ich trinke, bevor ich weitergehe.

Ihre Spiritualität ist christozentrisch – Christus ist die Mitte, nicht eine diffuse Spiritualität. Und zugleich ist sie inkarnatorisch: Gott kommt in die Welt, nicht um sie zu verlassen, sondern um sie zu bewohnen.

Delbrêl hält mich davon ab, Mystik zu vergeistigen. Sie erinnert mich daran, dass Präsenz eine theologische Praxis ist. Da-sein. Hören. Aushalten. Das ist nicht weniger als Reden.


Fulbert Steffensky – Ästhetik und Fragmentarität

Fulbert Steffensky (1933–2021) war katholischer Mönch, dann evangelischer Theologe, verheiratet mit Dorothee Sölle und eng verbunden mit dem Politischen Nachtgebet in Köln – einer Liturgie, in der Bibel, Gesellschaftskritik und politische Praxis zusammenkamen. Seine Texte sind poetisch, politisch und existenziell.

Von ihm habe ich gelernt: Man kann auf Dauer nur an etwas glauben, das man schön gefunden hat. Ästhetik ist keine Nebensache. Schönheit ist eine theologische Kategorie. Ritual, Form, Sprache – sie bewahren den Glauben über Generationen, auch wenn die Inhalte nicht mehr verstanden werden.

Ich habe von ihm die Schwarzbrot-Spiritualität gelernt: Glaube braucht Substanz, nicht Zucker. Keine schnellen Tröstungen, keine Gefühlsduselei. Stattdessen: das Fragment aushalten, ohne es schönzureden.

Und ich habe von ihm gelernt, dass Liebe strukturell gedacht werden muss. Liebe ist nicht nur Gefühl. Liebe fragt nach ökonomischen und politischen Bedingungen. Gott hat „Lieblingskinder“ – die Armen, die Marginalisierten. Das ist keine Sentimentalität, sondern strukturell gedachte Liebe = Gerechtigkeit.

Steffensky hat mir auch beigebracht, dass Rituale der Leib der Seele sind. Wir brauchen Brot, Wein, Kerzen, Stille – weil wir leibliche Wesen sind. Glaube ohne Form zerfließt.

Zugleich warnt er vor der Vereinnahmung Gottes – davor, Gott domestizieren zu wollen, ihn in Dogmen oder Institutionen einzusperren. Gott bleibt frei. Gott bleibt größer.

Steffensky ist eine tragende Säule in meiner Theologie. Seine Stimme klingt in fast allem mit, was ich denke und schreibe.


Dorothee Sölle – Mystik und Widerstand

Dorothee Sölle (1929–2003) war evangelische Theologin, politische Aktivistin und eine der zentralen Stimmen der Befreiungstheologie in Deutschland. Sie verband kontemplative Spiritualität mit radikaler Gesellschaftskritik – Mystik führt zu Widerstand, nicht zur Weltflucht.

Von ihr habe ich gelernt: Gott ist größer als Kirche. Kirche kann Gott verdunkeln. Kirche kann lebenshemmend werden. Und wenn sie das tut, dann braucht es Widerstand – nicht gegen den Glauben, sondern für ihn.

Ich habe von ihr die Verbindung von Mystik und Politik gelernt. Mystik macht nicht weltfremd, sondern hellsichtig. Wer Gott begegnet, kann Unrecht nicht mehr ertragen. Mystik führt zu prophetischer Kritik.

Sölle lehrt mich, dass Leid nicht hingenommen werden darf. Nicht jedes Leid ist Geschöpflichkeit. Manches Leid ist strukturell – Ungerechtigkeit, Gewalt, Ausbeutung. Und dieses Leid darf nicht mit falschen Tröstungen überdeckt werden. Es muss benannt und bekämpft werden.

Sölle hält mich davon ab, harmonisch zu werden. Sie erinnert mich daran, dass prophetische Kritik nicht optional ist. Wo Kirche lebenshemmend wird, wo Theologie Unrecht legitimiert, braucht es Widerstand.


Das Spannungsfeld zwischen den dreien

Delbrêl, Steffensky und Sölle bilden mein theologisches Dreieck. Und sie stehen in produktiver Spannung zueinander.

Zur Kirche:

  • Delbrêl sieht sie als sakramentales Zentrum – wichtig, aber nicht das Ziel.
  • Sölle übt kritische Distanz – Kirche kann Gott verdunkeln.
  • Steffensky betont ihre ästhetische Form – Ritual als Leib der Seele.

Zur Politik:

  • Delbrêl lebt kontemplative Präsenz – das Politische ereignet sich in der Präsenz.
  • Sölle fordert prophetischen Widerstand – Mystik führt zu Kampf gegen Ungerechtigkeit.
  • Steffensky warnt vor Moralisierung – Liebe muss strukturell gedacht werden, nicht nur moralisch.

Zur Mystik:

  • Delbrêl ist christozentrisch – Christus ist die Mitte.
  • Sölle ist universell – Gott wirkt auch außerhalb kirchlicher Grenzen.
  • Steffensky ist biblisch verankert – die Bibel als Heimathöhle.

Ich löse diese Spannungen nicht auf. Ich halte sie aus. Manchmal bin ich näher bei Delbrêl, manchmal bei Sölle, manchmal bei Steffensky. Das ist kein Problem. Das ist theologische Redlichkeit.


Weitere wichtige Stimmen

Neben den drei primären Gesprächspartnern gibt es weitere Stimmen, die mich prägen – nicht in jedem Text, aber als Ressource, als Korrektiv, als Vertiefung.

Emil Brunner – Reformierte Klarheit

Emil Brunner (1889–1966) war Schweizer reformierter Theologe, Zeitgenosse von Karl Barth und einer der Hauptvertreter der dialektischen Theologie. Er stand für die Spannung von Gott als dem ganz Anderen und der konkreten Selbstoffenbarung Gottes im Wort und in Christus.

Von ihm habe ich die reformierte Nüchternheit gelernt. Keine magischen Erwartungen. Kein naiver Gottesglauben. Sondern: Gott ist verborgen – und er offenbart sich in Christus.

Ich habe von Brunner die Christozentrik gelernt: Christus ist die Mitte. Nicht meine Erfahrung, nicht meine Gefühle – sondern Christus bleibt der Maßstab.

Das hat mir geholfen, geerdet zu bleiben. Meine mystischen Erfahrungen sind wichtig – aber sie müssen sich an Christus messen lassen. Brunner verhindert, dass ich in diffuser Spiritualität zerfließe.


Hans-Martin Barth – Trinitarischer Inklusivismus

Hans-Martin Barth ist evangelischer Theologe und hat eine trinitarische Religionstheologie entwickelt, die Raum lässt für Gottes Wirken außerhalb expliziter Christologie.

Von ihm habe ich gelernt: Glaube ist Gabe, nicht Bedingung. Gott kann auch außerhalb expliziten Christusglaubens präsent sein. Christus bleibt für mich die Mitte – aber Gott ist nicht an meine Mitte gebunden.

Barth hat mir geholfen, meinen Inklusivismus zu präzisieren: Christus ist der normative Offenbarer – mein Zugang zu Gott. Aber Gottes Geist weht, wo er will.


Walter Hollenweger – Pneumatologie

Walter Hollenweger (1927–2016) war Schweizer Theologe und einer der Pioniere in der Erforschung des weltweiten pfingstlich-charismatischen Christentums.

Von ihm habe ich gelernt: Der Geist ist leiblich erfahrbar – nicht nur im Kopf, sondern im Atem, in der Musik, im Körper, in der Berührung. Das ist keine Esoterik, sondern christliche Pneumatologie.

Zugleich habe ich von ihm die kritische Pneumatologie gelernt: Geisterfahrungen müssen sich an Gerechtigkeit messen lassen. Der Geist wirkt besonders bei den Marginalisierten.

Hollenweger hat mir erlaubt, meine mystische Erfahrung theologisch zu deuten: Historisch-kritisch UND erfahrungsbezogen – Kopf und Herz gehören zusammen.


Amos Yong – Theologie des Geistes

Amos Yong (*1965) ist amerikanischer Pfingsttheologe und Professor für Theologie und Mission am Fuller Theological Seminary. Er ist einer der produktivsten und anschlussfähigsten Theologen der Gegenwart — weit über pfingstliche Kreise hinaus.

Von ihm habe ich gelernt: Der Geist Gottes lässt sich nicht einsperren. Joel verheißt: „Ich werde meinen Geist ausgießen über alles Fleisch“ (Joel 3,1 / Joel 2,28 nach lutherischer Zählung, Luther 2017) — für Yong ist das kein frommer Wunsch, sondern ein theologisches Programm. Der Geist weht, wo er will. Er wirkt außerhalb der Kirche, außerhalb expliziter Christologie, in den Rändern und Zwischenräumen der Welt.

Yong hat mich besonders durch seine Theologie der Behinderung herausgefordert. Menschen mit Behinderung sind nicht Objekte der Fürsorge — sie sind theologische Subjekte. Sie haben eine eigene Stimme im Gespräch über Gott. Der Geist wirkt gerade dort, wo Stärke und Vollständigkeit fehlen.

Von Yong habe ich gelernt, Spuren des Geistes Gottes zu entdecken — auch dort, wo ich sie nicht erwartet hätte. Nicht als Beliebigkeit, sondern als pneumatologische Wachheit. Der Geist ist größer als meine Theologie. Und das ist gut so.

Yong verbindet mich mit Hollenweger — beide denken Pneumatologie leiblich, global und inklusiv. Und er hält mich davon ab, den Geist zu domestizieren.


Hildegard von Bingen – Schöpfungsspiritualität

Hildegard von Bingen (1098–1179) war Äbtissin, Mystikerin, Universalgelehrte. Sie verstand die Schöpfung als Offenbarung, nicht als gefallen.

Von ihr habe ich Viriditas gelernt – die Grünkraft Gottes, die durch alles Lebendige fließt. Schöpfung ist nicht sündig. Schöpfung ist gut.

Hildegard erinnert mich daran, dass Gott nicht nur in der Erlösung begegnet, sondern auch in der Schöpfung.


Der produktive Herausforderer: RefLab

RefLab ist ein theologisches Netzwerk und eine Plattform der reformierten Landeskirche Zürich. Es versteht sich als „digitales Lagerfeuer“ für spirituelle Nomaden und Entdecker. In Podcasts und Blogs werden Glaube, Gesellschaft, Kultur und Ethik verhandelt – mit viel Raum für Zweifel, Suchbewegungen und biografische Brüche.

RefLab inspiriert mich durch dialogische Offenheit: Theologie erscheint hier als Gesprächsprozess statt als fertiges System. Es macht ausdrücklich Platz für Menschen, die zwischen Tradition, Dekonstruktion und neuen Formen von Kirche unterwegs sind.

RefLab fordert mich heraus: Ich muss nicht alle Antworten haben. Ich darf offene Fragen stellen und im Gespräch bleiben.

RefLab vertritt teilweise Prozesstheologie und offenen Theismus – Gott nicht unveränderlich, sondern in Beziehung. Das hält mich in produktiver Unruhe. Es verhindert, dass ich zu schnell harmonisiere. Es erinnert mich daran, dass Gott nicht domestiziert werden kann.


Dankbarkeit

Diese Stimmen haben mich geformt. Sie haben mir Wege gezeigt, Räume geöffnet, Mut gemacht.

Ich habe von Delbrêl gelernt, dass Gott im Alltag begegnet. Ich habe von Steffensky gelernt, dass Schönheit und Gerechtigkeit zusammengehören. Ich habe von Sölle gelernt, dass Mystik zu Widerstand führt. Ich habe von Brunner gelernt, dass Christus die Mitte ist. Ich habe von Barth gelernt, dass Gott größer ist als meine Theologie. Ich habe von Hollenweger gelernt, dass der Geist leiblich ist. Ich habe von Yong gelernt, dass der Geist weht, wo er will — auch dort, wo ich ihn nicht erwartet hätte. Ich habe von Hildegard gelernt, dass Schöpfung gut ist. Und ich werde von RefLab herausgefordert, nicht zu harmonisch zu werden.

Hinweis: Dieser Text stellt theologische Positionen in eigenen Worten dar. Vielleicht werde ich den genannten Theologinnen nicht immer oder in allem gerecht. Deshalb: Für vertiefte Auseinandersetzung empfehle ich die Originalliteratur der genannten Autorinnen.


Bücher und Webseiten für spirituelle Weggefährten

Immer wiedererde ich gefragt: Wo finde ich Bücher zu Mystik im Alltag, zu Schönheit in der Theologie, zu Spiritualität ohne Weltflucht? Hier eine Sammlung von Büchern und Webseiten, die mir selbst wichtig geworden sind – und die ich guten Gewissens weiterempfehle.

Die Auswahl ist subjektiv und spiegelt meine theologischen Schwerpunkte. Weitere Hinweise nehme ich gern entgegen.


1. Madeleine Delbrêl – Mystik des Alltags

Bücher

Madeleine Delbrêl: Wir haben die Stadt geliebt
Delbrêls Hauptwerk – und ein Gegenentwurf zur Spiritualität der Weltflucht. Sie zeigt: Beten geht nicht nur im Kloster, sondern gerade dort, wo das Leben laut ist. Wer Kontemplation und Alltag zusammendenken will, findet hier eine Wegweiserin.
Erschienen bei: Matthias-Grünewald-Verlag

Madeleine Delbrêl: Gebete für alle Tage
Kurze, erdende Gebete – ohne Kitsch, ohne Pathos. Sie passen in die Jackentasche und in die Mittagspause. Ideal für alle, die spirituelle Impulse suchen, die wirklich tragfähig sind.
Erschienen bei: Matthias-Grünewald-Verlag


2. Fulbert Steffensky – Ästhetik und Fragmentarität

Bücher

Fulbert Steffensky: Der Hauch der Unsterblichkeit
Steffenskys poetisch-politische Theologie: Schönheit ist hier keine Dekoration, sondern eine theologische Kategorie. Rituale werden zum „Leib der Seele“ – sichtbar, spürbar, tragend. Für alle, die nach der Verbindung von Ästhetik und Gerechtigkeit suchen.
Erschienen bei: Kaiser Verlag (jetzt Gütersloher Verlagshaus)

Fulbert Steffensky & Dorothee Sölle: Mystik und Widerstand
Ein Dialog zwischen zwei theologischen Schwergewichten – zeigt, wo Kontemplation und Gesellschaftskritik sich berühren. Wer verstehen will, wie Spiritualität politisch wird, liest hier nach.
Erschienen bei: Kaiser Verlag (jetzt Gütersloher Verlagshaus)

Webseiten

Politisches Nachtgebet Köln – Archiv
www.politisches-nachtgebet.de
Dokumentation der Liturgien, die Steffensky mitgeprägt hat. Theologie wird hier konkret – in Gebeten, die Trost und Widerstand zugleich sind.


3. Dorothee Sölle – Mystik und Widerstand

Bücher

Dorothee Sölle: Mystik und Widerstand
Ihr zentrales Werk: Mystik ist keine Flucht aus der Welt, sondern Kraftquelle für prophetischen Widerstand. Sölle bringt zusammen, was oft getrennt wird – innere Einkehr und politisches Handeln.
Erschienen bei: Kaiser Verlag (jetzt Gütersloher Verlagshaus)

Dorothee Sölle: Gegenwind. Gebete der Hoffnung
Gebete, die nicht beschönigen – und doch Hoffnung atmen. Trost und Aufruf zugleich. Für den persönlichen Gebrauch oder die Gemeindearbeit.
Erschienen bei: Kreuz Verlag


4. Emil Brunner – Reformierte Klarheit

Bücher

Emil Brunner: Der Mittler
Brunners Christozentrik auf den Punkt gebracht: Christus als Mitte des Glaubens. Wer eine klare christologische Ausrichtung sucht, wird hier fündig.
Erschienen bei: TVZ Verlag

Emil Brunner: Wahrheit als Begegnung
Brunner versteht Offenbarung nicht als Lehrgebäude, sondern als persönliche Begegnung. Ein Buch für alle, die nach der Balance zwischen Dogmatik und Erfahrung suchen.
Erschienen bei: TVZ Verlag


5. Hans-Martin Barth – Trinitarischer Inklusivismus

Bücher

Hans-Martin Barth: Einführung in die evangelische Theologie
Barths trinitarische Religionstheologie – inklusiv, aber nicht beliebig. Ein moderner trinitarischer Ansatz, der ernst nimmt, was andere glauben, ohne die eigene Mitte zu verlieren.
Erschienen bei: UTB Verlag

Hans-Martin Barth: Gott – ein Trauma?
Barth fragt: Welche Gottesbilder tragen – und welche beschädigen? Eine kritische, aber hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit Gottesbildern in einer pluralen Welt.
Erschienen bei: Radius Verlag


6. Walter Hollenweger – Pneumatologie

Bücher

Walter Hollenweger: Pentecostalism: Origins and Developments Worldwide
Hollenwegers globaler Blick auf Pfingstbewegungen – leibliche Spiritualität und Gerechtigkeit gehören hier zusammen. Spannend für alle, die charismatische Theologie und globales Christentum ernst nehmen.
Erschienen bei: Peeters Publishers

Walter Hollenweger: Theologie als Improvisation
Theologie nicht als statisches System, sondern als lebendiger Prozess. Ein Buch für alle, die nach flexiblen, erfahrungsbezogenen Ansätzen suchen.
Titel nicht mehr im Druck – gebraucht oder in Bibliotheken recherchieren


7. Hildegard von Bingen – Schöpfungsspiritualität

Bücher

Hildegard von Bingen: Wisse die Wege. Scivias
Hildegards visionäre Theologie: Die Schöpfung selbst ist Offenbarung. Ein Buch für Mystiker, Ökotheologen und alle, die in der Natur Gott suchen.
Erschienen bei: Herder Verlag

Hildegard von Bingen: Heilkunde. Physica
Verbindung von Spiritualität und Naturheilkunde. Wer Schöpfungsspiritualität ganzheitlich denken will, findet hier eine Pionierin.
Erschienen bei: Pattloch Verlag

Webseiten

Hildegard von Bingen – Abtei St. Hildegard
www.abtei-st-hildegard.de
Aktuelle Spiritualität im Geiste Hildegards – inkl. Retreats und Seminare.


8. RefLab – Digitales Lagerfeuer

Webseiten

RefLab – Reformiertes Labor
www.reflab.ch
Podcasts, Blogbeiträge und Events zu moderner, offener Theologie. Ideal für „spirituelle Nomaden“ – Menschen, die unterwegs sind und Austausch suchen.

RefLab-Podcast
Auf Spotify, Apple Podcasts und anderen Plattformen nach „RefLab“ suchen.
Theologie im Gespräch – aktuell, dialogisch, niedrigschwellig.


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